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loco-info.com
Das Nachschlagewerk für Loks und Triebwagen

Niederländische Eisenbahnen ICM „Koploper”

Niederlande 1977 144 gebaut
Nr. 4075 im Juni 2009 in Haarlem Joost J. Bakker CC BY 2.0

Diese Triebzüge, deren Prototypen 1977 gebaut wurden, stellen bis heute einen wichtigen Teil der Intercity-Dienste in den Niederlanden. Die Bezeichnung ICM steht für „Intercitymaterieel”, bekannter sind die Züge aber wegen der Übergänge unter dem Namen „Koploper” („Kopfläufer”). Der wagenbauliche Teil stammt von Talbot in Aachen, der elektrische von Oerlikon und Holec. Die ersten drei Serien bestehen aus je drei Wagen mit zwei angetriebenen Drehgestellen und die letzten beiden Serien aus vier Wagen mit drei angetriebenen Drehgestellen. Ab 2006 wurden sie technisch und im Innenraum modernisiert und seitdem als ICMm bezeichnet.

Technische Daten

Allgemein

Eigenschaft ICM-0 bis 2 ICM-3 und 4
Baujahre 1977, 1983-1990 1990-1994
Hersteller mechanischer Teil: Talbot, elektrischer Teil: Oerlikon, Holec
Achsformel Bo'Bo'+2'2'+2'2' Bo'Bo'+Bo'2'+2'2'+2'2'
Spurweite 1.435 mm (Normalspur)

Abmessungen und Gewichte

Eigenschaft ICM-0 bis 2 ICM-3 und 4
Länge 80,60 m 107,10 m
Dienstmasse 144 t 192 t

Leistung

Eigenschaft ICM-0 bis 2 ICM-3 und 4
Energiequelle Elektro - Gleichstrom
Stundenleistung 1.260 kW (1.713 PS) 1.890 kW (2.570 PS)
Höchstgeschwindigkeit 160 km/h

Berechnete Werte

Eigenschaft ICM-0 bis 2 ICM-3 und 4
Leistungsgewicht 8,8 kW/t 9,8 kW/t
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