Alle von der Georgia Railroad eingesetzten Mikados wurden der Klasse F63 zugeordnet, was für ihren Kuppelraddurchmesser von 63 (bzw. 63,5) Zoll stand. Die erste Serie wurde im Ersten Weltkrieg für die 171 Meilen lange Strecke zwischen Augusta und Atlanta konzipiert. Ein großer Teil dieser Strecke bestand aus kurzen Steigungen mit bis zu sieben Promille und wies viele Kurven auf. Die neu zu bauenden Lokomotiven mussten fast doppelt so viel Leistung haben wie die damals im Einsatz befindlichen 2'C-Lokomotiven. Grundlage hierfür war die Harriman Common Standard Mikado. Im Jahr 1915 lieferte Lima die Nummern 300 bis 302. Nummer 303 folgte 1918. Später erhielten zwei davon Thermosiphons und die anderen beiden Zirkulationsrohre.
In den zwanziger Jahren wurden sieben weitere bei Lima bestellt. Diese basierten auf der USRA Light Mikado und verfügten im Vergleich zu den älteren Modellen über einen kleineren Kessel mit höherem Druck und eine größere Feuerbüchse. Im Vergleich zum Standard-USRA-Entwurf war der Überhitzer vergrößert worden. Die Nummern 320 bis 324 wurden 1923 gebaut, gefolgt von den Nummern 325 und 326 im Jahr 1925. Ähnlich wie die älteren Modelle erhielten einige später auch Zirkulationsrohre.
Sie wurden zwischen 1952 und 1954 ausgemustert und bis auf die 302 anschließend verschrottet. Die 302 wurde der Stadt Augusta gespendet und ist im örtlichen Museum ausgestellt. Sechs weitere Lokomotiven, die ebenfalls als F63 bezeichnet wurden, waren von anderen Eisenbahngesellschaften gekauft worden. Die Lokomotiven 305 und 306 waren 1907 von ALCO für die Cleveland, Cincinnati, Chicago & St. Louis Railway gebaut und 1937 an die Georgia Railroad verkauft worden. Die Lokomotiven 331 bis 334 wurden 1919 von Baldwin für die Clinchfield Railroad gebaut und kamen 1943 zur Georgia Railroad.