Swinerton Locomotive Driving Wheel Co. „Onward”
Die „Onward“ war ein unkonventioneller Lokomotivprototyp, der von den Hinkley Locomotive Works für die Swinerton Locomotive Driving Wheel Company gebaut wurde. Sie wurde 1887 ausgeliefert, trug die Werksnummer 1739 und war von C. E. Swinerton in Auftrag gegeben worden, der die Reibung der Treibräder verbessern wollte. Da er nicht wusste, dass sich selbst Stahlreifen unter dem Gewicht einer Lokomotive verformen, ging er davon aus, dass runde Räder nur an einem Punkt Kontakt mit den Schienen haben. Daher kam er zu dem Schluss, dass die Auflagefläche durch die Verwendung von Rädern mit polygonalen Reifen vergrößert werden könnte.
Die Reifen der Triebräder bestanden aus 118 Flächen mit einer Länge von jeweils etwa zwei Zoll. Um die Verbesserung der Adhäsion zu demonstrieren, wurde die Lokomotive als 2'A1 mit nur einem angetriebenen Radsatz gebaut. Da einige potenzielle Kunden glaubten, dass dieses Konzept funktionieren könnte, wurde die Lokomotive auf mehreren Strecken im Nordosten der USA getestet. Es folgten jedoch keine Bestellungen, und es ist anzunehmen, dass es zu starken Vibrationen kam. Nun wurde die Lokomotive mit runden Rädern ausgestattet und an die Portland & Rochester Railroad verkauft. Später wurde sie zur Manchester Locomotive Works gebracht, um sie zu einer konventionellen 2'B umzubauen. Sie wurde 1900 zur Boston & Maine Klasse A Nr. 598 und im September 1905 verschrottet.
Technische Daten
Allgemein
- Baujahre
- 1887
- Hersteller
- Hinkley
- Achsformel
- 2'A1 n2
- Spurweite
- 1.435 mm (Normalspur)
Triebwerk
- Raddurchmesser
- 1.676 mm
- Bauart
- einfache Dampfdehnung
- Zylinder
- zwei
Leistung
- Energiequelle
- Dampf