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Das Nachschlagewerk für Loks und Triebwagen

Deutsche Reichsbahn E 11

Deutsche Reichsbahn Baureihe 211 und DB AG Baureihe 109

Deutschland 1961 96 gebaut
211 839 im Mai 1991 vermutlich in Apolda Sludge G CC BY-SA 2.0

Die erste Elektrolok, die die DDR nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelte war eine vierachsige Universallok mit einer Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h. Aus Kostengründen wurde auf einen Hohlwellenantrieb verzichtet und Tatzlagermotoren verbaut. Aus der E 11 wurde die E 42 mit einer Höchstgeschwindigkeit von nur 100 km/h entwickelt. Die Beschaffung der E 11 zog sich bis 1977 hin und nach der Wende stand immer noch ein Großteil der Loks im Einsatz. Die DB AG musterte die letzten der nun als Baureihe 109 geführten Loks 1998 aus, dabei gelangten einige zu privaten Betreibern.

Technische Daten

Allgemein

Baujahre
1961-1963, 1970-1977
Hersteller
LEW Hennigsdorf
Achsformel
Bo'Bo'
Spurweite
1.435 mm (Normalspur)

Abmessungen und Gewichte

Länge
16,26 m
Radstand
11,30 m
Dienstmasse
82,5 t
Reibungsmasse
82,5 t
Feste Radstände
3,50 m
Achslast
20,7 t

Leistung

Energiequelle
Elektro - Wechselstrom
Stundenleistung
2.920 kW (3.970 PS)
Dauerleistung
2.740 kW (3.725 PS)
Höchstgeschwindigkeit
120 km/h
Zugkraft
216,0 kN

Berechnete Werte

Adhäsionskoeffizient
1 : 3,75
Leistungsgewicht
35,4 kW/t
Reibungsmasse/Gesamt
1 : 1,00
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