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Das Nachschlagewerk für Loks und Triebwagen

Waggonfabrik Wismar Typ Hannover

Deutsche Reichsbahn 133 und 135 und Deutsche Bundesbahn VT 889 und 899

Deutschland 1932 57 gebaut
Schienenbus mit Gepäckträger im Juli 2005 im Eisenbahnmuseum Bochum-Dahlhausen Markus Schweiss CC BY-SA 3.0

Zwischen 1932 und 1941 baute die Waggonfabrik Wismar 57 Schienenbusse, die aus Kostengründen auf der Technik von Straßenbussen basierten. Aufgrund ihrer schmalen Hauben trugen sie die Spitznamen „Schweineschnäuzchen“ und „Ameisenbär“. Da damals im Busbau noch keine Wendegetriebe mit gleicher Höchstgeschwindigkeit in beide Richtungen bekannt waren, besaßen die Busse an jedem Ende einen Motor, von denen jeweils nur einer in Betrieb war. Die Getriebe hatten vier Vorwärts- und einen Rückwärtsgang, was ein langsames Rückwärtsfahren ohne Wechsel des Führerstands ermöglichte. Die Motoren waren entweder vom Typ Ford AA mit 40 PS oder Ford BB mit 50 PS. Sie wurden für Schmal- und Normalspur gebaut, einige verfügten über einen Holzvergaser.

Technische Daten

Allgemein

Eigenschaft 40 PS Schmalspur 40 PS Normalspur 50 PS Normalspur mit Gepäckraum
Baujahre 1932-1941
Hersteller Wismar
Achsformel AA
Spurweite 1.000 mm (Meterspur) 1.435 mm (Normalspur)

Abmessungen und Gewichte

Eigenschaft 40 PS Schmalspur 40 PS Normalspur 50 PS Normalspur mit Gepäckraum
Länge 10,10 m 11,61 m 10,10 m
Radstand 4,00 m 6,00 m 4,00 m
Leermasse 5,8 t 6,6 t 6,2 t
Feste Radstände 4,00 m 6,00 m 4,00 m

Triebwerk

Eigenschaft 40 PS Schmalspur 40 PS Normalspur 50 PS Normalspur mit Gepäckraum
Motor Ford AA Ford BB
Motortyp 2x 4-Zyl. Benziner (einer pro Fahrtrichtung)

Leistung

Eigenschaft 40 PS Schmalspur 40 PS Normalspur 50 PS Normalspur mit Gepäckraum
Energiequelle benzinmechanisch
Indizierte Leistung 29 kW (39 PS) 37 kW (50 PS)
Höchstgeschwindigkeit 50 km/h 60 km/h
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