Companhia Paulista Nr. 204 bis 211, später 401 bis 408
Im Jahr 1921 baute ALCO-GE zwölf Elektrolokomotiven für die Paulista, von denen acht für den Güterverkehr ausgelegt waren. Die erste mit 3 kV Gleichstrom elektrifizierte Strecke war die 45 km lange Verbindung zwischen Jundiahy und Campinas mit Steigungen von 1,8 Prozent. Der Hauptgrund für die Elektrifizierung war, dass Brennholz für Dampflokomotiven knapp geworden war und gute Kohle schwer zu beschaffen war.
Die Güterzuglokomotiven hatten zwei zweiachsige Drehgestelle mit einem 420 PS starken Fahrmotor an jeder Achse und einen kastenförmigen Aufbau, der ihnen den Spitznamen „Quadradinha” einbrachte. Die Zugkraft auf Steigungen von 1,8 Prozent betrug 700 Tonnen bei Geschwindigkeiten zwischen 19 und 26 km/h. Bei Bergabfahrten konnten sie ihre Nutzbremse nutzen. Ursprünglich waren sie mit den Nummern 204 bis 211 versehen, später wurden sie in 401 bis 408 umnummeriert. Als 1971 die FEPASA gegründet wurde, wurden sie zur Klasse 6400. Zwischen 1974 und 1978 wurden sie ausgemustert.
Technische Daten
Allgemein
- Baujahre
- 1921
- Hersteller
- ALCO-GE
- Achsformel
- Bo'Bo'
- Spurweite
- 1.600 mm (Irische Breitspur)
Abmessungen und Gewichte
- Länge
- 11,94 m
- Radstand
- 8,13 m
- Dienstmasse
- 90,7 t
- Reibungsmasse
- 90,7 t
- Feste Radstände
- 2,64 m
- Achslast
- 22,7 t
Leistung
- Energiequelle
- Elektro - Gleichstrom
- Stundenleistung
- 1.253 kW (1.704 PS)
- Dauerleistung
- 1.193 kW (1.622 PS)
- Höchstgeschwindigkeit
- 45 km/h
- Zugkraft
- 266,9 kN
Berechnete Werte
- Adhäsionskoeffizient
- 1 : 3,33
- Leistungsgewicht
- 13,8 kW/t
- Reibungsmasse/Gesamt
- 1 : 1,00