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Das Nachschlagewerk für Loks und Triebwagen

Ungarische Staatsbahnen Serie V43

Ungarn 1962 379 gebaut
V43 3187 im November 2007 Kiss Tamás CC BY-SA 4.0

Die V43 ist eine Universal-Elektrolokomotive, die die 50-Hz-Arbeitsgemeinschaft bzw. 50 c/s Group in den frühen Sechzigern für die Ungarische Staatsbahn entwickelt hatte. Die ersten sieben Lokomotiven wurden in Deutschland bei Krupp gebaut, während weitere 372 in Ungarn bei Ganz-MÁVAG gebaut wurden. Auf Grund ihres Silizium-Gleichrichters erhielten sie den Spitznamen „Szili”.

Sie wurden im Rahmen der Streckenelektrifizierung mit 25.000 Volt und 50 Hz über ganz Ungarn verteilt und hatten dabei einen großen Anteil an der Ablösung der Dampfloks. Ab 1999 wurden einige Loks modernisiert, wobei sie zur V43.2 wurden. Bei einer weiteren Modernisierung ab 2007 wurde die V43.3 erschaffen, die neben weiteren Verbesserungen im Bereich der Elektronik auch eine Wendezugsteuerung hat. Diese wurde für den Betrieb der aus Deutschland angekauften Steuerwagen benötigt.

Technische Daten

Allgemein

Baujahre
1962-1982
Hersteller
50 c/s Group, Ganz-MÁVAG
Achsformel
B'B'
Spurweite
1.435 mm (Normalspur)

Abmessungen und Gewichte

Länge
15,70 m
Radstand
11,40 m
Dienstmasse
80 t
Reibungsmasse
80 t
Feste Radstände
2,30 m
Achslast
20 t

Leistung

Energiequelle
Elektro - Wechselstrom
Dauerleistung
2.200 kW (2.991 PS)
Höchstgeschwindigkeit
130 km/h
Zugkraft
270,0 kN

Berechnete Werte

Adhäsionskoeffizient
1 : 2,91
Leistungsgewicht
27,5 kW/t
Reibungsmasse/Gesamt
1 : 1,00
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