Mit der Entwicklung des neuen Motors des Typs 244 führte ALCO 1946 neben der Personenzuglok PA auch die Güterzuglok FA ein. Nicht nur die Antriebselektrik kam von General Electric, auch das windschnittige und moderne Design des Wagenkastens kam von Ray Patten, Chef der Designabteilung von GE. Die FA bekam den Zwölfzylinder und stand auf zwei zweiachsigen Drehgestellen. Allen PA und FA ist gemein, dass beim Beschleunigen auf Grund des Luftmangels im Turboloch schwarzer Rauch austrat.
Die ersten FA-1 und FB-1 wurden mit 1.500 PS gebaut, aber die späteren Modelle und die FA-2 und FB-2 wurden mit 1.600 PS gebaut und auch viele der ersten wurden nachgerüstet. Ab 1950 wurden sie auch als FPA-2 und FPB-2 angeboten, die für den Güter- und Personenverkehr geeignet waren und über einen Dampferzeuger verfügten. Die letzten 34 FPA-4 und 12 FPB-4, die 1958 und 1959 in Montreal für Canadian National gebaut wurden, erhielten den neuen Motor 251 mit 1.800 PS.
Insgesamt waren 1.397 Einheiten der FA- und FB-Serie gebaut worden, als die Produktion 1959 endete. Darunter befanden sich 23 FCA-3, die für Pakistan gebaut worden waren. Sie waren leichter, hatten aber die Achsfolge (A1A)(A1A), um die Achslast zu verringern. Die „Weltlokomotive“ DL-500 basierte auf der FA-2 und später auf der PFA-4. Sie wurde in den Varianten mit den Achsfolgen Bo'Bo', Co'Co' und (A1A)(A1A) gebaut und in Länder in aller Welt exportiert. Viele haben bis ins 21. Jahrhundert überlebt.